Montag, 2. November 2009

Herbstlich

noch ein paar Herbstbilder -

Fächerahorn, Perückenstrauch,
ein später Falter...




Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
als welkten in den Himmel ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.

Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.

Wir alle fallen, diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an:
Es ist in allen.

Und doch ist Einer,
welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.
Rainer Maria Rilke

Mit diesem Gedicht wünsche ich euch
eine harmonische Woche -
liebe Grüße - Ruth